5 Fehler, die du noch heute auf deiner Website korrigieren solltest!

Stell dir vor, dein potentieller Kunde sitzt gerade vor seinem Rechner und landet genau JETZT auf deiner Website. Er hat das richtige Suchwort auf Google eingegeben und findet sich plötzlich auf deiner virtuellen Visitenkarte wieder.

Was sieht er?

Die nächsten Sekunden und Minuten sind entscheidend. Die Aufmerksamkeitsspanne online beträgt mittlerweile nur noch 8 Sekunden (Ja, wir Menschen haben uns tatsächlich zu Goldfischen zurückentwickelt). In dieser Zeit muss die Website den gerade angekommenen Besucher überzeugen, noch ein bisschen länger zu verweilen.

Schafft deine Website das?

Wenn nicht, ist der Lead genau JETZT schon wieder von deiner Website verschwunden und vermutlich gerade dabei auf Google den nächsten Vorschlag – die Landingpage der Konkurrenz – anzuschauen.

Falls du Sorge hast, dass deine Website den Besucher nicht direkt fangen und halten kann, keine Sorge! In diesem Artikel gebe ich einige super einfache Tricks, wie man mit kleinen Änderungen die Website optimieren kann, um einen Lead in den Bann zu ziehen.

Dazu gleich mehr.

Aber lass uns zunächst noch überlegen, was als nächstes passiert, angenommen wir schaffen es die ungeteilte Aufmerksamkeit des Websitebesuchers zu erhaschen. What’s next?

Jetzt müssen wir uns die alles entscheidende Frage der Fragen stellen:

Wird der lead konvertieren?

Ruft er dich an? Klickt er auf “jetzt bestellen”? Bucht er einen Termin? Füllt er das Kontaktformular aus?

Selbst wenn eine Lead eine volle Stunde auf deiner Webseite verbringt, haben wir wenig gewonnen, wenn er nicht auch tätig wird. Die Königsdisziplin lautet also: Lasset den Lead konvertieren!

Kein Panik! Auch hier haben wir durch die Analyse und das Tracking von unzähligen Webseiten ein paar ganz simple Muster feststellen können.

Hier für dich auf dem Silbertablett serviert: Die 5 Kleinigkeiten, die du auf deiner Website optimieren kannst, um Besucher nicht nur zu halten, sondern vor allem konvertieren zu lassen!

1. Text-Overload

Viel hilft wenig! Im Schnitt werden auf Webseiten heutzutage noch 28% der Texte gelesen. Das ist nur ca. ein Viertel. Und das interessante daran: Je mehr Text die Website hat, desto weniger davon wird gelesen! Mache es wie Apple und keep it simple!

Deine Vorstellung: Jemand der deine Website besucht hat, kennt dein Unternehmen in-und-auswendig. Er hat deine USPs verstanden, er kennt deine Geschichte, jeden Mitarbeiter beim Vornamen (wofür sonst haben wir eine “Unser Team”-Seite?!) und wenn er nicht kauft, war er einfach nicht der richtige Kunde für uns.

Die Realität: Jemand besucht die Website, überfliegt die ewig langen Texte, schaut sich die Bilder an, liest ein bisschen “about us”, denkt sich “juckt mich null die Bohne, in welchem Jahr das Unternehmen gegründet wurde” und verlässt die Seite wieder weil er nach 8 Sekunden (denk an den Goldfisch!) immer noch keinen Plan hat, was ihr eigentlich macht.

Die Lösung: Aussagekräftige, kurze Sätze die neugierig machen & echten Mehrwert für den Lead bringen. “Kill your Darlings!” Ich weiß es schmerzt, sich von den ganzen tollen Texten zu trennen, aber wer schön sein will muss leiden und wer eine Website haben will die konvertiert muss den Text drastisch reduzieren!

Hier ein Real-Life Beispiel. Zuerst einmal die Frage: Wer im ganzen Internet weiß am besten, wie eine Landingpage gebaut sein muss, damit sie konvertiert? Die Antwort ist simpel: Diejenigen, deren Job es ist Landingpages zu bauen. Deshalb nutze ich www.leadpages.net als perfektes Beispiel für eine gelungene Website.

Keine Langen Textblöcke. Kurze, knackige Sätze.

2. Stillstand

Wir sind biologisch bedingt darauf trainiert auf Bewegung zu reagieren. Wenn der Säbelzahntiger durchs Unterholz geschlichen ist, mussten unserer Vorfahren das sehen. Deshalb tendieren wir auch dazu auf den Fernseher zu lunzen, wenn wir im Restaurant sitzen und irgendwo am anderen Ende des Raumes die Glotze läuft.

Fakt ist: Bewegung=Aufmerksamkeit

Stell dir mal vor dein Lead ist auf deiner super statischen Website und plötzlich ploppt am Rande seines Bildschirms eine Notification auf. “Sie haben Mail”. Sind wir mal ehrlich, jeder kennt es. Ein kleines Fenster bewegt sich im Eck, wir schauen hin und klicken vermutlich auch drauf. Schon hat der Lead die Website vergessen.

Webseiten brauchen Bewegung! Im besten Fall Text und Bildanimationen, Effekte, wie Highlights, wenn man mit der Maus über bestimmte Passagen fährt etc. Zugegeben, das ist etwas aufwendiger. Es gibt aber auch eine einfache Möglichkeit Bewegung zu “faken”.

Die geheime Zutat heißt “parallax Scrolling”. Ist ein einfaches Plug-In auf WordPress was bewirkt, dass sich verschiedene Ebenen der Website beim Scrollen unterschiedlich schnell gegeneinander verschieben. Der Effekt: Es sieht aus als würden die einzelnen Layer der Webseite frei fliegen. Zack. Schon haben wir Bewegung.

3. Was soll ich eigentlich machen?

Wir hatten einmal einen Kunden, der sich beschwerte, dass Kunden nie auf ihn zukommen. Das Telefon blieb still. Und das, obwohl laut Google Analytics einiges an Traffic auf der Webseite war. Merkwürdig.

Daraufhin haben wir mal einen Blick auf die Website geworfen. Danach war die Sache ziemlich schnell klar.

“Wo sagt ihr dem Besucher, dass er euch anrufen soll?” haben wir unseren Kunden gefragt.

“Nirgends. Das ist doch klar, dass man anruft wenn man interesse hat”, kam zurück.

“Na gut, wo steht denn die Telefonnummer?”, haben wir nachgehakt.

“Im Impressum natürlich!”, war die Antwort unseres Kunden.

Hier eine große Wahrheit, die man sich immer wieder bewusst machen muss: Die Besucher deiner Website sind dumm und faul. Sorry dafür. Leider ist es wahr, zumindest aus Marketingperspektive.

Angenommen deine Website schafft es, die Aufmerksamkeit deiner Besucher zu bekommen und sie bietet dem Besucher auch einiges an Mehrwert – was nun? Wird der Lead überall auf der Website nach versteckten Telefonnummern in Schriftgröße 8 suchen um anzurufen? Die Jagd nach versteckten Ostereiern funktioniert so leider nicht. Mit jedem zusätzlichen Klick, mit jeder zusätzlichen Sekunde, die Leads dafür aufbringen müssen, den nächsten Schritt im Funnel zu gehen, verlierst du Kunden und damit Geld.

Die goldene Regel: Mache es dem Lead so einfach wie möglich. Er sollte zu jedem Zeitpunkt, egal wo er sich auf der Website befindet, einen klaren Call to Action sehen, auf den er klicken kann.

Das umzusetzen ist einfach und dauert eine halbe Stunde. Das nicht umzusetzen kostet sehr, sehr viel Geld.

4. About you > about us

Hast du einen “About Us”-Reiter auf deiner Website? Oder wenigstens einen Slogan “Wieso du mit uns arbeiten solltest?”

Fast jede Website hat in irgendeiner Form einen “About Us”-Abschnitt.

Stell dir vor du gehst auf ein Rendez-Vous und dein Partner redet den ganzen Abend nur über sich, wie toll er ist und wieso du ihn daten solltest. Es ist kein Geheimnis: Niemand ist gerne unter Menschen, die nur von sich reden, wir alle lieben es, wenn andere sich für uns interessieren und sich um uns kümmern.

Das gleiche solltest du für deine Website berücksichtigen! Mehr “About You!”

“Wie wir DIR helfen können!”, “DEIN Produkt, DEINE Kunden” und so weiter.

Werfen wir nochmal einen kurzen Blick auf die Landingpage von Leadpages:

Ich zitiere: “Confidently grow YOUR business by turning clicks into customers….”, “discover everything YOU need…”, “Integrate YOUR favorite online marketing apps…”

Mache deine Website weniger “About Us” und mehr “About You”!

5. Text. Gäääähn.

Schauen wir nochmal kurz zurück auf die Seite von Leadpages. Was sehen wir ganz oben? Einen Call to Action, uuund… Ganz genau! Ein Button der zu einem Video führt.

Im Jahr 2019 wird über 80% des online konsumierten Contents Video sein. Video ist King. Wieso?

Video kann, was Text nicht kann. Video übermittelt Informationen auf Ton- und auf Bildebene, das heißt mehr Informationen in der gleichen Zeit.

Video kann passiv konsumiert werden (Nicht vergessen: Deine Leads sind leider sehr, sehr faul!). Texte lesen ist anstrengend. Video anschauen macht Spaß.

Video kann Emotionen transportieren, mit Farben, Musiken & Intonation des Offsprechers.

Und der wichtigste Grund: Wenn es richtig gemacht wird, kann ein Video die ersten 4 Punkte alle auf einmal abhaken:

  1. Aufmerksamkeit bekommen, durch Bewegung (löst das Problem der statischen Website) und druch Inhalt, der auf die Zielgruppe abgestimmt ist.
  2. Text sparen, indem komplexe Zusammenhänge einfach dargestellt werden (löst das “zu viel Text” Problem)
  3. Dem Zuschauer einen Mehrwert geben (Content Marketing!). Ihn in die Rolle des Helden der Geschichte stecken. Er kann sich identifizieren und etwas über sein Problem und die passende Lösung lernen (About You!)
  4. Zum Handeln aufrufen mit einem starken Call to Action am Ende. Dadurch können wir dem Zuschauer auf Bild und Tonebene ganz klar sagen, was er als nächstes machen soll.

Abgesehen davon hat Video einige nette Nebeneffekte. Es hilft zum Beispiel den SEO Score anzuheben. Mit anderen Worten: Deine Website wird auf Google weiter oben angezeigt, wenn darauf ein Video ist. Denn auch Google weiß: Video ist King!

Schaue gerne auch mal auf unserer Website vorbei – so haben wir die oben genannten Punkte umgesetzt: loftfilm.de

Wenn dir der Artikel geholfen hat, besser zu verstehen, wie deine Website aufgebaut sein muss, um tatsächlich zu konvertieren, dann teile ihn mit deinem Netzwerk und unterstütze somit auch deinen Kollegen und Freunde bei Ihrem Onlineauftritt.

Und solltest du Hilfe bei der Optimierung deiner Website brauchen, eine Frage haben oder einfach nur eine zweite Meinung von extern brauchen, schreibe mir gerne eine private Nachricht auf LinkedIn oder buche dir direkt einen Call mit mir: https://meetme.so/CallwithJonas

Zum Autor:

Ich heiße Jonas und bin Co-Founder von Loft Film Animationen. Wir sitzen in München. Unser Fokus liegt darauf 60-90 sekündige Conversionbooster Videos zu produzieren, also kurze Animationsvideos, die mit bewährter Methode Zuschauer zum Handeln bzw. kaufen bewegen.

Ich persönlich glaube, dass messbare Ergebnisse der einzig relevante Faktor beim Onlinemarketing sind. Deshalb vertrauen wir auf proven-to-work Modelle, die auf gemessenen Daten beruhen, anstatt Vermutungen anzustellen & Marketing zu betreiben, das uns persönlich anspricht.

Dafür setzen wir uns sehr stark mit verschiedenen Onlinemarketing-Methoden auseinander und nutzen die tiefen Einblicke in die verschiedenen Funnel unserer Kunden. Durch unzählige Split-tests, eingehende Recherche und die jahrelange Arbeit an verschiedenen Kampagnen in verschiedenen Branchen, haben wir viel darüber gelernt, wie man Conversions und damit Umsätze per Onlineauftritt steigern kann.