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Dein Produkt in 90 Sekunden erklärt

Du machst schon lange Online-Marketing, hast aber das Gefühl, dass deine Verkaufszahlen trotzdem nicht so richtig in Schwung kommen? Du musst dich in Verkaufsgesprächen immer wieder mit denselben Rückfragen und Einwänden herumschlagen? Vielleicht liegt es einfach daran, dass du dein Angebot noch nicht gut genug erklärt hast. 

Genau um diesen Punkt soll es heute gehen. Denn nur wenn du selbst in der Lage bist, dein Angebot kurz und bündig auf den Punkt zu bringen, kannst du damit auch eine Vielzahl von potenziellen Kunden direkt überzeugen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Verzichte bei deiner Präsentation auf Floskeln, die schön klingen, aber nichts aussagen
  • Stelle deine Zielgruppe in den Mittelpunkt und nicht dich selbst
  • Schaffe ein Marketing, das alle dir bekannten Fragen und Einwände direkt beantwortet

Wie das geht, wollen wir dir mit folgenden vier Tipps kurz zeigen. Dabei geht es darum, dein Angebot in 90 Sekunden zu erklären und dabei direkt klarzumachen, warum du der beste Partner für deine Zielgruppe bist. Der folgende Film zeigt einmal kurz und knackig, wie es funktioniert und was du davon hast.

Jetzt ist grade Online-Marketing aber nicht immer nur das Gestalten von Erklärvideos. Die Psychologie, die einem solchen Kurzfilm zugrunde liegt, lässt sich auch auf andere Marketingbereiche übertragen. Dafür ist es wichtig, die vier folgenden Tipps in deiner Marketingstrategie zu verankern.

Tipp 1: Du musst deine Zielgruppe verstehen

Die meisten Unternehmer sind sich sicher, dass sie ihre Zielgruppe verstanden haben. Sonst könntest du ja auch kein Angebot entwerfen, dass die Probleme deiner Zielgruppe lösen soll. Aber auch wenn du vielleicht die versteckten Sorgen und Nöte deiner künftigen Kunden verstanden hast – du musst das in deinem Marketing auch zeigen. Damit das funktionieren kann, sind folgende Punkte wichtig.

    1) Schreib mit, was deine Zielgruppe dir sagt

Wenn du in einem Erstgespräch mit einem Interessenten bist, schreib die Dinge auf, die er dir sagt. Am besten Wort für Wort. Frag ihn, wie er auf dich aufmerksam geworden ist und was ihn letztlich zu dir geführt hat. Bringt er Einwände oder komplizierte Fragen, schreib auch diese auf. So hast du nicht nur die Wortwahl deiner Zielgruppe – du verstehst auch ihre Sorgen und Einwände besser. In der Folge kannst du auf diese Punkte direkt eingehen. Vor allem wenn du die Wortwahl deiner Zielgruppe übernimmst, erreichst du sie schon ein gutes Stück besser als mit komplizierten Formulierungen.

    2) Überlege dir einen Namen für deinen Traumkunden

Frage dich, wie dein Traumkunde heißen würde. Heißt er vielleicht Klaus? Oder doch eher Christian? Wenn du die Augen schließt und dir einen Klaus und anschließend einen Christian vorstellst, wirst du schnell merken, warum das so wichtig ist. Für einen Klaus hast du ein ganz anderes Bild vor Augen als für einen Christian. So ist das auch mit den Formulierungen. Wenn du Klaus ansprichst, verwendest du andere Worte als bei einer Ansprache an Christian. Deshalb solltest du dir vor der Gestaltung von Websitetexten oder von Broschüren klar machen, wen genau du ansprechen möchtest.

    3) Mache dir klar, welches Problem deine Zielgruppe hat

Mache in deiner Ansprache an potenzielle Kunden klar, welches Problem du für ihn lösen kannst und wie du das tun möchtest. Dann kennt er direkt den Mehrwert deines Angebots und kann sich bewusst dafür oder dagegen entscheiden.

    4) Frage dich, welches Problembewusstsein deine Zielgruppe hat

Im Marketing spricht man oft vom Awareness Level deiner Zielgruppe. Das bedeutet, dass du dir darüber klar werden musst, welche Probleme deine Zielgruppe tatsächlich sieht. Das muss nicht einmal das große Hauptproblem sein, das du siehst und das du lösen kannst. Es kann auch ein kleineres Problem auf dem Weg hin zur großen Lösung sein. Wichtig ist aber, dass du genau das Problem findest, das deine Zielgruppe bedrückt. Wenn du eine Lösung für ein Problem anbietest, dass deine Zielgruppe noch gar nicht wahrnimmt, wirst du wenig Erfolg haben.

Tipp 2: Sprich über deine Zielgruppe – nicht über dich selbst

Jeder kennt den Menschen auf einer Party, der am liebsten über sich selbst spricht. Aber niemand möchte zum achten Mal die Geschichte über die tollen Urlaube und die spannende Arbeit dieses Menschen hören. Als Unternehmer solltest du nicht dieser Mensch sein. Im Mittelpunkt deiner Botschaft muss dein Kunde stehen. Nur dann fühlt er sich wirklich verstanden und von dir mitgenommen.

Das funktioniert zum Beispiel, indem du dich fragst, wie oft in deiner Präsentation die Worte „du“, „Sie“ oder „ihr“ vorkommen und wie oft da „ich“ oder „wir“ steht. Die Ansprache an deine Zielgruppe sollte auf jeden Fall deutlich überwiegen.

Natürlich musst du auch erklären, welche Leistungen dein Unternehmen für deine Zielgruppe bringen kann. Diese Erklärung gehört allerdings an den Schluss deiner Werbung – egal ob in Textform oder als Film. Zuerst musst du dem Interessenten klarmachen, dass du ihn verstehst und dass er für dich im Mittelpunkt steht.

Tipp 3: Sprich Einwände nicht erst im Verkaufsgespräch an

Es ist der normale Ablauf eines Verkaufsgesprächs. Ein Verkäufer erläutert sein Angebot und sagt am Ende: „Haben Sie noch irgendwelche Fragen?“ Bei einem so aufgebauten Gespräch kommen in der Regel noch eine ganze Menge Fragen auf. Doch genau das solltest du vermeiden. Wie geht das?

    1) Sprich Einwände schon im Marketing selbst an – am besten bevor sie beim Kunden aufkommen

Ein Interessent sieht deine Website und liest sich dein Angebot durch. Bei ihm kommt die Frage auf: „Kann das auch bei mir funktionieren?“ Wenn du diese Frage nicht bereits in deiner Präsentation beantworten kannst, werden nur 1 – 2 von 10 Menschen, die sich diese Frage gestellt haben, wirklich eine Anfrage stellen. Du kannst die Frage in Form eines kurzen Erklärvideos oder eines dreizeiligen Textes direkt beantworten. Damit zeigst du dem Kunden direkt, dass du ihn verstehst.

    2) Dafür musst du alle Fragen deiner Kunden kennen

Das bringt uns zurück an den Anfang dieses Textes. Wenn du in den ersten Verkaufsgesprächen, die du führst, aufschreibst, was deine Kunden fragen und wissen möchten, bekommst du einen guten Einblick in die Einwände deiner Zielgruppe. Nutze diese Einblicke und passe dein Marketing immer wieder an.

Tipp 4: Sag es einfach

Du musst deine Zielgruppe nicht von deiner Intelligenz überzeugen. Benutze einfache Sätze – möglichst ohne dabei auf viele Fachbegriffe zurückzugreifen. Deine Expertise stellen Interessenten nicht infrage, wenn sie dein Angebot verstehen. Ein ganz wichtiger Punkt dabei: Verzichte auf Floskeln. Denn diese sagen oft gar nichts aus und sind nur leere Worthülsen.

Hier ein paar Beispiele von Floskeln, die dich im Marketing nicht wirklich weiterbringen:

  • Innovativ
  • Hochwertig
  • Kundenorientiert
  • Dynamisch
  • Digital
  • Lösungsorientiert
  • Professionell
  • Maßgeschneidert

Mit vielen dieser Begriffe kann der Leser gar nichts anfangen. Auch weil sie für jeden etwas anderes bedeuten. Wann ist ein Unternehmen dynamisch? Was ist damit gemeint, dass du digitale Lösungen anbietest? Benenne viel lieber den konkreten Punkt, um den es geht.

Ein Beispiel

Anstatt zu sagen: „Wir sind ein kundenorientierter Serviceanbieter.“, kannst du auch direkt auf den Punkt bringen, worin deine Kundenorientierung besteht. Nämlich beispielsweise in deiner Erreichbarkeit auch zu Zeiten, die vielleicht eher ungewöhnlich sind. Außerdem solltest du dem Kunden dabei auch direkt zeigen, was er selbst davon hat. Besser wäre also:

„Als IT-Dienstleister sind wir an 7 Tagen in der Woche 24 Stunden für Sie erreichbar. So sorgen unsere Servicekräfte dafür, dass Sie auch im Falle eines Serverausfalls am Wochenende schnell wieder arbeiten können.“

Diese Formulierung ist zwar etwas länger als der Satz: „Wir sind kundenorientiert.“ Dafür macht er aber klar, welche Vorteile der Interessent wirklich davon hat, wenn er dein Kunde wird.

Was sind die Folgen eines besser erklärten Angebots?

Kein Mensch nimmt sich Zeit, sich stundenlang durch Internetseiten oder lange Videos zu kämpfen, um herauszufinden, warum dein Unternehmen ihm wirklich helfen kann. Wenn du deine Botschaft auf den Punkt bringen und deiner Zielgruppe ihre Vorteile schnell und einfach aufzeigen kannst, hast du beste Chancen …

  • mehr Anfragen zu generieren und
  • mehr Umsatz durch leichtere Kundenakquise

machen zu können.

Im Laufe der letzten Jahre haben wir von Loftfilm eine einfache Formel dafür entwickelt, wie du dein Angebot in nur einem Satz erklären kannst. Diese Formel lautet:

„Wir unterstützen x dabei y durch z zu erreichen und das ohne Staatsfeind Nummer 1.“

Diese Formel ist leicht erklärt. Die Abkürzungen und Platzhalter stehen für:

X = deine Zielgruppe

Y = das Ziel der Zusammenarbeit / die Problemlösung

Z = dein Angebot

Staatsfeind Nummer 1 = Der am meisten vorgebrachte Einwand

Auf uns bei Loftfilm bezogen würde meine Angebotsbeschreibung in einem Satz so lauten:

„Wir unterstützen mittelständige Unternehmen, die ein erklärungsbedürftiges Angebot haben, dabei, ihr Angebot mit Hilfe unserer animierten Erklärvideos kurz und knapp zu erklären und dadurch mehr Kunden zu gewinnen, ohne dass unsere Videos bunt und kitschig aussehen.“

Du möchtest auch ein Erklärvideo für dein Unternehmen, das dir im Onlinemarketing die Türen zu deiner Zielgruppe öffnet? Trag dich doch am besten direkt für ein kostenloses Erstgespräch hier auf unserer Seite ein. Gern erstellen wir gemeinsam mit dir eine Strategie, um dein Online-Marketing besser auf deine Zielgruppe anzupassen. Mehr als 2.000 Unternehmern in Deutschland konnten wir auf diese Weise bereits dabei helfen, ihr Business weiter auszubauen und ihre Zielgruppe noch besser zu erreichen.

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